Schnittiges Design, sichere Ausführung.

MARTOR, einer der weltweit führenden Hersteller und Anbieter von hochwertigen Sicherheitsmessern, hat für seine neue Fertigungshalle das Innenraumsystem TRENDLINE von KLEUSBERG gewählt. So wurden Räume mit 430 m² Grundfläche in den unterschiedlichsten Ausführungen geschaffen: als 1-geschossige und 2-geschossige Raumlösungen, auf einer Stahlbühne, mit deckenhohem Anschluss und als Systemtrennwand. Jan Hendricks, Geschäftsführer und Miteigentümer von MARTOR, gibt im Interview Einblicke über die Zusammenarbeit mit KLEUSBERG und die Vorteile von TRENDLINE.

Herr Hendricks, wofür steht MARTOR?

MARTOR steht für das sichere und anwenderfreundliche Schneiden am Arbeitsplatz. Sie finden unsere Sicherheitsmesser überall dort, wo in Industrie-, Handels-, Logistik- und Handwerksbetrieben per Hand geschnitten wird und wo die jeweilige Firma Wert auf einen höheren Arbeitsschutz legt. Denken Sie nur an die riesigen Warenströme, die jeden Tag in den Supermärkten, Discountern, Tankstellen usw. landen. Oder die unfassbar große Zahl an Retouren in Richtung Online-Versandhändler. Oder allgemeiner an jede Form von Verpackung, die irgendwo geöffnet werden muss. Wer dies besonders sicher und effizient bewerkstelligen will, greift zu einem Sicherheitsmesser.

Wann haben Sie festgestellt, dass Sie mehr Raum brauchen?

Das war natürlich ein Prozess, der sich im Laufe der Jahre immer weiter verfestigt hat. Die erhöhte Nachfrage nach Sicherheitsmessern hat vor allem unseren alten Fertigungsbereich an seine Grenzen geführt. Aber uns ging es nicht nur um mehr Raum, sondern auch um effektivere Produktionsabläufe und ein noch moderneres Arbeitsumfeld. Das haben wir jetzt sehr gut hinbekommen.

Wie sind Sie auf KLEUSBERG aufmerksam geworden?

Das war eine Empfehlung unseres Planungsbüros. Dort hatte man mit KLEUSBERG bislang immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Das hat uns überzeugt.

Warum haben Sie KLEUSBERG gewählt? Was waren Ihre Gründe? Preis? Leistung? Referenzen? Qualität?

Das war eine Mischung aus allem. Unser Planungsbüro brachte ja nicht nur den Namen KLEUSBERG ins Spiel, sondern hat diese Empfehlung natürlich mit Qualitätsbeispielen und Referenzen gestützt. Mit Blick auf unser konkretes Projekt war uns vor allem an individuellen Lösungen zu vernünftigen Preisen gelegen, auch deshalb fiel die Wahl auf KLEUSBERG.

Hatten Sie KLEUSBERG bereits früh in Ihre Planungen involviert?

Wir sind im Rahmen der Ausführungsplanung zusammengekommen. Aus Sicht der Beteiligten war dies – auch rückblickend – der richtige Moment.

Hat KLEUSBERG in diesem Stadium seine Lösungskompetenz unter Beweis gestellt?

Ja, ganz sicher. Zusammen mit unserem Planungsbüro hat KLEUSBERG die passgenauen Lösungen gefunden, die wir uns erhofft und gewünscht haben. Passgenau deshalb, weil schon eine gewisse Flexibilität erforderlich war, um die vorhandenen Räume optimal auszunutzen. Das hat sehr gut funktioniert, und zwar ohne Abstriche bei Qualität und Optik.

Sie haben vier Innenraumlösungen mit Systemraum TRENDLINE realisiert. Zu welchem Einsatzzweck?

KLEUSBERG hat innerhalb unserer neuen Fertigungshalle diverse Verwaltungsbereiche geschaffen. Zum Beispiel für die Produktionsleitung oder das Supply Chain Management.

Welche individuellen Besonderheiten hat KLEUSBERG für MARTOR umgesetzt?

Das waren einige. Nehmen Sie nur die hallenhohe Raumabtrennung oder die Lastabtragungen für die Technik auf der Decke unseres Brandingraums, also dort, wo unsere Messer ihr MARTOR-Logo erhalten. Auch wurde eine intelligente Geschosslösung im Bereich der Nacharbeit integriert.

Wie zufrieden waren Sie mit der Montagephase? Was lässt sich im Hinblick auf die Qualität und die Arbeitsatmosphäre der einzelnen Räume sagen?

So wie ich es erlebt habe und wie mir berichtet wurde: sehr zufrieden! Die Kommunikation mit KLEUSBERG war offen und die Montage erfolgte zuverlässig und nach Plan. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben am 1. April ihre neuen Arbeitsplätze bezogen. Sie sind der beste Gradmesser. Auf ihr Urteil kommt es an und das ist durchweg positiv.

Wie wichtig ist Ihnen das Design von TRENDLINE?

Design ist für MARTOR ein Wert an sich. Unsere Produkte sollen ja nicht nur zweckmäßig sein, sondern auch gut aussehen. Das gilt für unsere Marke und damit auch für das Neubauprojekt. Insofern fügt sich das Produkt von KLEUSBERG sehr harmonisch in das gesamte Erscheinungsbild von MARTOR ein.

Die neue Halle benötigten Sie für Ihr Wachstum. Ist das Ihrer Meinung nach nachhaltig?

Ich bin davon überzeugt. Denn die erhöhte Nachfrage nach Sicherheitsmessern basiert darauf, dass immer mehr Unternehmen jeder Größe - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit - erkannt haben, dass die Arbeitssicherheit und die Unversehrtheit der eigenen Mitarbeiter ein außergewöhnlich wichtiges Gut ist. Dazu leistet MARTOR an einer nicht unwesentlichen Stelle seinen Beitrag.

Können Sie das an einem konkreten Beispiel erklären?

Unsere Sicherheitsmesser werden oft mit klassischen Cuttermessern in einen Topf geworfen. Der entscheidende Unterschied aber ist, dass Cutter über eine offene, fest stehende Klinge verfügen. Das kann schnell gefährlich werden, vor allem, wenn Sie damit beim Schneiden abrutschen oder Ihre zweite Hand im Weg ist. Wir hingegen haben Techniken entwickelt, die das Verletzungsrisiko minimieren. Die Klinge ist bei unseren Produkten entweder so sicher abgeschirmt, dass man mit ihr gar nicht in Berührung kommen kann oder sie zieht sich nach dem Schneiden sofort in den Griff zurück und wird dadurch ungefährlich. Beide Ausführungen senken die Zahl der Schneidunfälle.

Sie sprachen nicht nur von der Sicherheit, sondern auch von der Anwenderfreundlichkeit. Was bedeutet das?

„Anwenderfreundlich“ heißt für uns, dass wir bei der Konstruktion und beim Design der Produkte darauf achten, dass sich der Anwender bei seinen Schneidarbeiten wohlfühlt. Er soll das Werkzeug gerne in die Hand nehmen und es am besten intuitiv bedienen können.

Sie haben Ihre gesamte Fertigung modernisiert. Geht der Prozess weiter? Und wie relevant ist dafür die Flexibilität und Wandelbarkeit von TRENDLINE für Ihre Zukunftspläne?

Ganz ehrlich? Das wird die Zukunft erst zeigen. Aber ja, „fix“ ist erst mal nur die Hallenhülle. Innen sind wir auch dank TRENDLINE jederzeit anpassungsfähig.

Herr Hendricks, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Dirk Zandecki

Redakteur

Quellenangaben

KLEUSBERG TREND 06_19

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